Keyword-Optimierung in der Bewerbung

So übersteht Ihre Bewerbung die Erstauswahl

Tax inspector investigating financial documents through magnify

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Erfolgschancen durch Einbindung von Schlüsselbegriffen in Anschreiben und Lebenslauf steigern können. In vier einfachen Schritten optimieren Sie Ihre Bewerbung so, dass Personaler direkt aus Ihrem Schreiben entnehmen können, dass Sie der bzw. die Richtige für den Job sind.

Dass zu allgemein gehaltene Bewerbungsanschreiben mit eher mäßigem Erfolg gekrönt sind, ist der Mehrheit bekannt. Um mit dem Bewerbungsschreiben zu punkten und sicher durch die Erstauswahl zu kommen, ist es wichtig, dass aus Anschreiben, Lebenslauf und den beigefügten Zeugnissen hervorgeht, wie gut der Bewerber und die ausgeschriebene Stelle aufeinanderpassen. Diese vier Schritte verhelfen Ihnen zu einer optimalen Bewerbung:

1. Keywords in der Stellenanzeige finden

Die erste und wichtigste Voraussetzung, die verhindert, dass Ihre Bewerbung nicht von vornherein auf dem „Absagenstapel“ landet: Recherchieren Sie die Schlüsselwörter – sogenannte Keywords - in dem Stelleninserat. Das sind diejenigen Begriffe, die sich auf konkrete fachliche Anforderungen beziehen. Damit sind jedoch nicht die allgemein geforderten Kompetenzen wie zum Beispiel Teamfähigkeit gemeint. Da diese sich in vielen Bewerbungen finden, sind sie wenig aussagekräftig. Schlüsselwörter sind für gewöhnlich in den „Muss-„ oder „Kann-Kriterien“, die meist in den Stellenanzeigen aufgelistet werden, zu finden. Oft gibt bereits die Reihenfolge Hinweise auf die jeweilige Wichtigkeit der einzelnen Punkte. Erstellen Sie auf Grundlage der Keyword-Analyse ein möglichst präzises Suchprofil zu der Stelle.

2. Passende Schlüsselqualifikationen betonen

Sowohl im Anschreiben als auch im Lebenslauf sollten Sie darauf achten, die für die Stelle relevanten Keywords gezielt einzusetzen. Dafür sollten Sie zunächst das Suchprofil Ihren Kenntnissen und Talenten gegenüberstellen und Gemeinsamkeiten herausstellen. Wichtig dabei ist, dass Sie diese auch durch Zertifikate, Erfahrungen und Erfolge belegen können oder sogar ein dazu passendes konkretes Beispiel aus Ihrer Arbeit nennen können. Im Lebenslauf lohnt es sich, die Details im Hinblick auf die Ergebnisse der Keyword-Analyse anzupassen und zu gewichten. Bedeutet: Es werden jene Aufgaben, Rollen und Projekte ausführlich dargestellt, die einen Bezug zu den Schlüsselwörtern haben. Weniger relevante Tätigkeiten werden vollständigkeitshalber genannt, jedoch auf eine minimale Etappenbeschreibung gekürzt.

3. Auf weitere Schlüsselfaktoren eingehen

Auch diejenigen Anforderungen im Stelleninserat, die von Ihnen nicht zu hundert Prozent erfüllt werden, sollten Sie aufgreifen und in ein gutes Licht stellen. So stellen Sie sicher, dass einerseits die als Keywords identifizierten Begriffe in Ihrem Lebenslauf und Anschreiben auftauchen. Dieses ist insbesondere von Vorteil für Auswahlverfahren, bei denen eine spezielle Software zur Bearbeitung eingehender Bewerbungen angewendet wird. Andererseits zeigt es dem Personaler, dass Sie sich im Vorfeld informiert haben und zumindest Grundkenntnisse besitzen, welche die Anlernphase verkürzen. Keyword-Optimierung im Bewerbungsschreiben ist sinnvoll, aber nach wie vor ist das Lügen tabu und fliegt spätestens im Vorstellungsgespräch schnell auf – bleiben Sie bei der Wahrheit!

4. Gesamtbild muss stimmen

Relevante Schlüsselwörter sollten in Ihrer Bewerbung auftauchen, aber keinesfalls zusammenhanglos hintereinander gereiht werden. Achten Sie darauf, dass Anschreiben und Lebenslauf kurz und gut lesbar bleiben und nicht auf der Wiederholung von ein und denselben Schlüsselwörtern basiert. Überzeugen Sie den Personaler außerdem durch das Verwenden von weiteren Fachbegriffen aus Ihrer Branche, die nicht direkt aus dem Stelleninserat entnommen worden sind. Das zeigt, dass Sie sich auskennen und wissen, wovon Sie sprechen.