Mit dem Schlusssatz überzeugen

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Mit dem Schlusssatz überzeugen

Der Schlusssatz deines Anschreibens ist genauso wichtig wie dessen Einleitung. Zwischen diesen beiden Polen entspannt sich der rote Faden, der deiner Bewerbung die nötige Authentizität verleiht. Anhand des Schlussteils entscheidet sich, ob deiner Bewerbung eine Einladung folgt.

 

Kannst du dich noch an deine Schulzeit erinnern? Sicherlich musstest du im Deutschunterricht klassische Dramen analysieren. Auch deinem Anschreiben liegt solch ein klassischer Aufbau zugrunde, an dessen Ende ein Höhepunkt stehen sollte. Dies sollte natürlich kein Paukenschlag sein, sondern der Auftakt zu einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch. Um einen gelungenen Schlusssatz für deine Bewerbung zu formulieren, solltest du eine Reihe inhaltlicher wie sprachlicher Tipps beachten.

 

„Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören“ und andere Fehler

 

Nach einer Beschreibung deines Anliegens, deiner fachlichen und charakterlichen Stärken, gegebenenfalls nach Nennung eines Wunschgehalts sowie deiner Verfügbarkeit, ist es so weit: Ein Schlusssatz muss her. Den häufigsten Fehler, den Bewerber in der Ausleitung begehen, ist die Verwendung des Konjunktivs.

 

„Hätte“, „könnte“, „möchte“, „würde“ haben hier nichts verloren. Du schwächst deinen Wunsch nach einem Vorstellungsgespräch ab und erzeugst unnötige Längen. Statt den Personaler „gerne von seinen Fähigkeiten überzeugen zu können“, solltest du deine „herausragenden Fähigkeiten im persönlichen Gespräch unter Beweis stellen.“ Zweifle nicht an der Möglichkeit, etwas machen zu können. Sonst wird auch der Personaler Zweifel an deiner Qualifikation hegen.

Bewerber sind keine Bittsteller

Höflichkeit ist eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit. Doch solltest du dich ausgerechnet nicht im Schlusssatz für die „Kenntnisnahme“ oder „Aufmerksamkeit“ des Personalers bedanken müssen. Als Bewerber bist du kein Bittsteller, sondern bewegst dich idealerweise auf Augenhöhe mit der Person, die deine Bewerbung liest. 


 

Zugleich willst du kein Mitleid ernten, aber durchaus dein Talent an den Mann bzw. die Frau bringen. Entsprechend darfst du ruhig mit der Fuß-in-der-Tür-Methode eine Einladung (indirekt) vorwegnehmen. Vergiss dabei nicht, einen möglichen Eintrittstermin zu nennen. Dies lässt diene Einstellung noch wahrscheinlicher erscheinen. Hast du Bedenken, ein Wunschgehalt zu formulieren, so verweise einfach auf dein aktuelles Gehalt. Übrigens: Die Bitte um „äußerste Diskretion“ ist relativ üblich, obwohl grundsätzlich ein diskreter Umgang mit Bewerberdaten erwartet werden darf. Sie kann daher entfallen.

 

Ob du dein Wunschgehalt und den frühst möglichen Eintrittstermin in den Abschlusssatz packst, oder hierfür eine weitere Zeile einplanst, ist hingegen kaum von Bedeutung.

 


Keep smiling! Im Schlusssatz erst recht.

 

Die Psycholinguistik rät dazu, negative Formulierungen mit „nicht“ oder „kein“ zu vermeiden. Positives Formulieren ist auch für die Grundstimmung sinnvoll. So ist es durchaus üblich als „Auszubildender in Ihrem Betrieb motiviert durchstarten zu wollen“, während sich der Berufserfahrene „über einen baldigen fachlichen Austausch freut.“

 

Auch solltest du keinen Druck auf den Personaler ausüben. „Androhungen“ eines baldigen Anrufs wirken aufdringlich, gar verzweifelt. Da bist du mit der Fuß-in-der-Tür-Methode besser beraten.

 

Richtig machst du es zum Beispiel mit diesen Sätzen: „Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch von meinen fachlichen Qualifikationen.“ oder besonders kompakt: „Für den nächsten Karriereschritt stehe ich bereit.“ oder mutiger: „Wenn Sie einen versierten Mitarbeiter in diesem Fachbereich suchen, dann freue ich mich sehr über ein Kennenlerngespräch.“ 


Nun fehlt noch eine passende Grußformel. Dabei solltest du weder „Mit sonnigen Grüßen“ noch einem „Hochachtungsvoll“ negativ auffallen. Mit „freundlichen“, „besten“ oder – etwas gewagter - „herzlichen Grüßen“ liegst du meist punktrichtig und verpasst deinem Anschreiben den letzten Schliff.

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