Wenn das Profilbild im Netz die Einladung zum Vorstellungsgespräch verhindert

Drei Personen, die sich etwas auf einem Laptop ansehen.

Über ein Drittel der Erwerbstätigen ist der Meinung, dass das Profilbild in sozialen Netzwerken Auswirkungen auf den eigenen Ruf hat. Das fand jetzt die repräsentative You-Gov-Studie im Auftrag der Crowne Plaza Hotels & Resorts bei 1342 Erwerbstätigen ab 18 Jahren raus.

Für Mails gilt: Der Ton macht die Musik. Ein freundlicher Schreibstil und sichere Rechtschreibung sowie einwandfreie Grammatik sind Pflicht. Alles andere verringert die Chancen auf eine Einladung zum persönlichen Kennenlernen erheblich. Den ersten Eindruck gewinnt heute mehr als jeder Dritte nicht mehr persönlich, sondern via Google. Somit lohnt es sich in regelmäßigen Abständen mal den eigenen Namen zu googeln, um eventuelle Peinlichkeiten vor dem Personaler zu entdecken. Denn wie der Jobware Umfrage-Report herausfand, checken rund ein Drittel der Personaler regelmäßig die sozialen Profile der Bewerber. Nach der You-Gov-Studie checkt jeder Vierte online Bilder. Also auch hier vorsichtig sein was über einen im World Wide Web verbreitet wird und lieber in ein professionelles Bewerbungsfoto im Lebenslauf investieren, wie es auch der Großteil macht.

Für das Unternehmen gilt: Besser den Aufwand in einen professionellen Auftritt der Unternehmenswebseite stecken als in ein aufwändiges Unternehmensprofil auf Facebook. Bei diesem Punkt sind sich laut dem Jobware-Umfragereport knapp 90 Prozent der Bewerber und Personaler einig.