Entspricht Reisen einer Lücke im Lebenslauf?

Kompass mit verschiedenen Symbolen, die Reiseutensilien darstellen

Viele kennen das Gefühl: Man möchte reisen, die Welt entdecken, ein bisschen staunen. Alles könnte so schön sein, wenn da nicht diese resultierende Lücke im Lebenslauf wäre, die Personaler gar nicht gutheißen. Mit folgenden Tipps kann man die Welt erkunden und gleichzeitig Pluspunkte für die Karriere sammeln.

Je nachdem wie lange man gerne die Welt entdecken möchte, gibt es verschiedene Möglichkeiten dies zu tun und gleichzeitig den eigenen Lebenslauf aufzuwerten. Eine dieser Möglichkeiten sind Sprachkurse. Sie erlauben es einem, eine neue Sprache zu erlernen und gleichzeitig fremde Kulturen zu entdecken.

Der klassische Weg, um zu Reisen und gleichzeitig Praxierfahrung zu sammeln, ist das Arbeiten im Ausland - entweder durch einen Ferienjob oder dem beliebten Work and Travel. Sie kombinieren das Lernen der Sprache und das Entdecken einer (oder mehrerer) neuer Kulturen mit Arbeitserfahrung. Zudem bieten sie die Möglichkeit den Auslandsaufenthalt selbst zu finanzieren.

Last but not least gibt es die Möglichkeit im Ausland zu helfen und Freiwilligenarbeit zu leisten. Vom Bau einer Schule in Afrika bis hin zum Fußballspielen mit Waisenkindern in Brasilien gibt es zahlreiche Wege, um an Hilfsprojekten im Ausland mitzuwirken. Diese fördern nicht nur Sprachkenntnisse sondern zeigen auch das hohe Engagement des Bewerbers im Lebenslauf.

Grundsätzlich gilt: Solange man etwas lernen kann - beispielsweise eine neue Sprache, den Umgang mit fremden Kulturen oder mehr Selbstständigkeit - ist eine Reise nicht mit einer Lücke im Lebenslauf gleichzusetzen und kann sogar für Pluspunkte beim Personaler sorgen. Ein absolutes Tabu ist das Lügen im Lebenslauf. Wer zwei Monate mit dem Backpack durch Australien gereist ist, sollte dies nicht als "Freiwilligenarbeit" angeben.

Welches Land ist Dein nächstes Reiseziel?